Im Test: Dermalogica Facemapping

2 years, 177 days ago

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Heute möchte ich euch gerne eine Hautpflegelinie vorstellen, die ich vor einiger Zeit für mich entdeckt habe und mit der ich mehr als zufrieden bin.  Bereits vor meiner Schwangerschaft hatte ich – obwohl ich das 30. Lebensjahr nun schon längere Zeit überschritten habe – immer wieder mit meiner Mischhaut und Unreinheiten zu kämpfen. Egal, wie gut ich meine Haut auch gereinigt oder gepflegt habe, in sehr regelmäßigen Abständen kam es zu kleinen (oder größeren) Pickelchen. Darüber hinaus war die Haut rund um Nase und Kinn oftmals ein wenig grobporig und neigte dazu, schnell zu glänzen; meine Wangen  hingegen waren oft etwas trocken und bedurften sehr viel Feuchtigkeit. In der Schwangerschaft sind diese Probleme natürlich nicht gerade besser geworden, und besonders im ersten Trimester habe ich mich beim Blick in den Spiegel nicht wirklich wohl gefühlt.

Vor drei Monaten wurde ich von Dermalogica eingeladen, meine Haut einmal analysieren zu lassen und daraufhin ein paar Produkte zu testen. Das amerikanische Unternehmen war mir natürlich ein Begriff – zum einen durch die Counter, die man in so vielen Douglas-Filialen findet, zum anderen durch meine liebe Freundin E., die seit mehr als einem Jahr auf das komplette Reinigungs- und Pflegeprogramm von Dermalogica umgestiegen und sehr begeistert ist.

Dermalogica wurde in den 80er Jahren in den USA eher zufällig von Jane Wurwand, einer Hautflegespezialistin, gegründet. Im Rahmen eines Weiterbildungsprogramms für Kosmetiker/innen entdeckte sie sehr schnell, dass es nur sehr wenige qualitativ hochwertige Produkte gibt, und entwickelte kurzerhand ihre eigene Pflegelinie.

Die gesamte Produktreihe war schon damals frei von den üblichen, leicht zu Hautirritationen führenden Reiz- und Inhaltsstoffen (wie Lanolin, Mineralölen, SD-Alkohol oder künstlichen Farb- und Duftstoffe), sollte die Hautgesundheit verbessern und nur bei speziell geschulten Hautpflegespezialistinnen erhältlich sein.

Diese Maxime hat sich bis heute durchgesetzt, und so sind Dermalogica-Produkte nur dort erhältlich, wo professionelle Kosmetikerinnen Beratungen und Behandlungen durchführen. Mittlerweile hat sich Dermalogica – trotz des Verzichts auf Werbung – zu einer renommierten Marke entwickelt und wird in über 80 Ländern weltweit verkauft.

Und so habe ich kurzerhand ein „Facemapping“ gemacht. Hierbei wird die Haut wird in 14 verschiedene Zonen unterteilt und Zentimeter für Zentimeter von einer Spezialistin betrachtet. Eine Karte, die man vor der eigentlichen Analyse ausfüllt, gibt der Hautpflege-Expertin Aufschluss über externe Faktoren wie Ernährung, dem Stresspegel, Allergien etc. So ergibt sich ein Gesamtbild der Haut, aufgrund dessen ein auf jede Person individuell abgestimmtes Reinigungs- und Pflegeprogramm empfohlen wird.

Das Ergebnis meines Facemapping war für mich zwar nicht wirklich überraschend, aber dennoch sehr lehrreich: So habe ich im Gesicht eine empfindliche Mischhaut, die sich aus zum Teil sehr trockenen Stellen an Wangen und Schläfen zusammensetzt, gleichermaßen aber auch an Nase, Stirn und Kinn zu Unreinheiten neigt. Die Kosmetikerin hat mir dringend geraten, auf nachfettende Pflegeprodukte zu verzichten und meine Haut nur noch mit reiner Feuchtigkeit zu versorgen, die die Poren nicht verschließt. Ein paar extrem trockene Stellen, die sogar schon leicht geschuppt hatten, soll ich nun nicht mehr mit einem körnigen Peeling, sondern einzig und allein mit einem sanften Enzympeeling (Daily Microfoliant) behandeln – dadurch wird die Haut gereinigt und die Zellneubildung angeregt. Außerdem soll ich darauf achten, meine Haut auch morgens nach dem Aufstehen richtig zu reinigen –  eine „einfache“ Wäsche nur mit Wasser reicht nicht aus, um das Gesicht auf die bevorstehende Pflege vorzubereiten.

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Bei der ausführlichen Analyse wird nicht nur die Haut, sondern das Gesamtbild des Kunden betrachtet (Ernährung, Allergien etc.)

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Die Karte mit den 14 Gesichtszonen

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Hier wird das Enzympeeling angemischt (auch als Daily Microfoliant bekannt)

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Eine Pflege aus reiner Feuchtigkeit versorgt meine Haut nun Tag und Nacht mit allen wichtigen Nährstoffen

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Fazit: Seit 12 Wochen bin ich mit meiner kompletten Pflegeserie auf die Produkte von Dermalogica umgestiegen und mehr als zufrieden. Mein Hautbild sieht viel ausgeglichener aus hat sich insgesamt sehr verbessert: trockene Stellen sind komplett verschwunden, die Haut an den Wangen spannt nicht mehr, und auch die glänzende T-Zone ist kaum noch zu sehen. Und da ich mit der gesamten Pflegelinie so zufrieden bin, verwendet mittlerweile auch mein Mann (nach einem Facemapping) ausschließlich Dermalogica-Produkte – und auch er ist damit sehr glücklich.

All diejenigen, deren Interesse ich nun geweckt habe, empfehle ich unbedingt, ein Facemapping einmal selbst zu testen – es dauert nicht lange und man gewinnt einige Erkenntnisse über die eigene Haut. Die meisten Douglas-Filialen verfügen über einen Dermalogica-Counter, an dem man ohne Anmeldung ruckzuck eine Analyse machen kann (ich habe diese im großen Douglas-Store am Kölner Hbf machen lassen).

Alle Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.